Warenbeschaffung und Warenabsatz
Der legendäre Haw Par Villa Park in Singapur
Der
Haw Par Villa Park ist ein sehenswerter Themenpark mit über 1000
Statuen und 150 Darstellungen über chinesische Legenden, Folklore
und den Lehren des Konfuzius. Dieser Park steckt voller chinesischer
Märchen und Mythen! Übersetzt bedeutet Haw Par Villa "Die
Villa der Tiger und Leoparden".
Erbaut wurde der Haw Par Villa Park von Aw Boon Haw in der Zeit von
1939 bis 1941. Dieser sollte als Wohnsitz für seinen jüngeren
Bruder Aw Boon Par dienen. Zu dieser Zeit wurde der Park noch Tiger
Balm Gardens genannt.
Erst 1985 wurde der Park nach einigen Umbaumaßnahmen in Haw Par Villa umbenannt.
Leider brachte der Umbau und die Erweiterung mit Fahrgeschäften
und Spezialeffekten nicht den gewünschten Erfolg und wurde
später wieder in seinen ursprünglichen Zustand
zurückversetzt. Bekannt wurden die beiden Brüder in den
dreißiger Jahren, durch ihren Aufbau des Imperiums, mit der
Herstellung und Vermarktung des Heute weltweit bekannten Tiger Balm
(Einreibemittel). Die Attraktionen im Park sind zahlreich und sehr
abwechslungsreich wie zum Beispiel die Kopie des legendären Tiger
Cars. Das Original Tiger Car der Familie wurde während der
japanischen Besetzung Singapurs im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Sehenswert und wunderschön ist auch die Jadesammlung der Aw
Familie. Diese entstand in der Zeit von 1932 bis 1939 und ist ein
Augenschmaus aus über 150 Jadestücken, welche im Jadehaus zu
besichtigen sind.
Ein besonderes Highlight im Park sind die "Ten Courts of Hell" (Die
zehn Kammern der Hölle). Diese basieren zum Teil auf die
traditionelle chinesische sowie der buddhistischen Vorstellung was im
Reich der Toten geschieht.
Die Legende von den ten Courts of Hell erzählt von der Strafe, die
die Sünder nach ihrem Tod zu erwarten haben. Der Sünder wird
in die "Hölle" geschickt, wo er von den Dämonen
"Yama´s" bestraft wird für die Sünden, die er in seinem
früheren Leben begangen hat.
Der Sünder wird durch neun Gerichte gehen, bevor seine Bestrafung endlich beendet ist.
In jedem der neun Kammern wird er für die jeweilige Sünde, die er begangen hat, büßen.
Je nach dem wie der Sünder sein vergangenes Leben gelebt hat, wird
er auf eine bestimmte Art und Weise wiedergeboren werden. Dies wird
dann in der zehnten Kammer vom Jüngsten Gericht entschieden.
Der Haw Par Villa Park ist immernoch ein beliebtes Ausflugsziel von
Einheimischen und Touristen. Der Eintritt ist frei, lediglich im
Jadehaus und in den Ten Courts of Hell wird ein geringer Eintrittspreis
fällig. Im Haw Par Villa Park lässt man sich in die mystische
chinesische Kultur und Geschichte entführen.
Tiger Balm Garden in Hong Kong
Eines
von vielen Ausflugszielen in Hong Kong ist der Tiger Balm Garden. Es
ist ein außergewöhnliches Ausflugziel, welches immer
mehr Interesse weckt bei Touristen und auch Einheimischen. Es kommt oft
vor, dass man auf Schulklassen trifft die sich mit der Thematik bzw.
der Ausstellung befassen. Das äußerliche
Gebäude des Tiger Balm Garden zieht keine besonderen Blicke
auf sich, da es sehr unscheinbar aussieht. Die Parkanlage liegt am
Fuße eines Berges, der sich westlich empor hebt.
Östlich von dem Park stehen typisch chinesische
Hochhäuser, die auf den ersten Eindruck gar keinen Park
vermuten lassen. Doch wenn man durch die Eingangstore blickt wird man
eines besseren belehrt.
Die Geschichte des Tiger Balm Garden reicht in das Jahr 1935
zurück. Ein gewisser Aw Boon Haw erbaute diesen Garten. Der
Park sollte dem Volk dienen und in erster Linie zur Erholung von Seele
und Körper verhelfen. Der Name Tiger Balm wurde
übernommen von einem ätherischen Öl
riechenden Balsams. Dieses Balsam, welches heilende und beruhigende
Stoffe enthält wurde in dem geographischen Raum
Südostasien verkauft. Der Bekanntheitsgrad des Öles
war zu diesem Zeitpunkt relativ hoch, so dass Aw Boon Haw zu gewaltigem
Reichtum gelang. Er baute aus einer Betonlandschaft einen
erblühenden Garten mit der Thematik der chinesischen
Mythologie die Jahrhunderte übergeben wurde von den Vorfahren.
Der
Tiger Balm Garden besteht aus einer Phantasielandschaft. Es wurden
künstliche Grotten angelegt, Felsen die aussehen als
wären diese direkt aus einem Steinbruch geschlagen und
zahlreiche Pavillons und Pagoden schmücken den Anblick des
Gartens. Fast in jeder Ecke stehen bunte aufwendig bemalte Figuren von
Personen, Fabelwesen und Tieren. Alle Statuen haben einen Sinn bzw.
sind in der chineschischen Mythologie wieder zu finden. Es sind keine
ausgedachten Statuen zu finden, grade das macht es einzigartig. Die
Vielfalt der Statuen ist atemberaubend, selbst als Leihe wird man in
den Ban gezogen. Nachstellungen der daoistischen Hölle zeigen
die unterschiedlichsten Bestrafungen der Sünder auf Erden.
Alles in allem sieht man, dass China eines der längsten
Geschichten der Erde hat und zahlreiche Kulturnen das Land
prägten.
Den Tiger Balm Garden kann man täglich Besuchen. Die
Öffnungszeiten variieren nicht, selbst an Feiertagen hat der
Park geöffnet. Die Anbindung ist sehr gut, es fahren Busse
oder auch mit dem Taxi ist man schnell an dem Ziel angelangt.
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und
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